Tristan Wilczek

2. Wochenende: 21./22.09.2019

Kunstpunkt 148

Malerei

Franz-Jürgens-Straße 12 · Atelier 8 · 40474 Düsseldorf
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02090
ohne Titel  2017 · Acryl und Graphit auf Leinwand · 210 x 160 cm
Überall dort, wo Malerei als extra verbale Größe erscheint, wird man, im Geiste einer kooperativen Kommunikation, nicht umhin kommen, das Gesehene versprachlichen zu müssen. Malerei als Akt der Kommunikation und als solcher der Austausch bzw. die Verarbeitung und Weitergabe eines Zustandes von Informationen. Diese Informationen erscheinen im Bild häufig als direkte oder indirekte Zitate einer systematischen Struktur. Assoziationen an Diagramme, Schaltpläne und grafische Notation sowie Sprache selbst, werden anhand einer kompositorischen Bildgrammatik in einen Ordnungszustand überführt, welcher nicht selten, eben durch den Versuch des Ordnens, in einen Bereich des schwebend Unwirksamen fällt. Die Konklusion legitimer Erkenntnismittel versagt in ihrem syllogistischen Schluss. Was letztlich auf dem Bild, als Bild bestehen bleibt, ist das eigentliche Motiv des Gesehenen.