Vera Vorneweg

2026
Installation · Grafik · Performance
19./20. September
Kunstpunkt 172
Oberbilker Allee 261
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vorneweg.com
instagram.com/veravorneweg
vera@vorneweg.com
zu Gast:
Ted Green · Düsseldorf · Malerei
In ihrer gemeinsamen Werkserie verbinden Vera Vorneweg und Ted Green zwei künstlerische Handschriften zu einem Bildraum aus Sprache, Wahrnehmung und Fragment. Ausgangspunkt sind eigens verfasste Straßentexte, die Vera Vorneweg in Handschrift auf großformatige Bildflächen überträgt. Die Texte entstanden im Rahmen ihrer vielfältigen Text-Installationen im öffentlichen Raum und verfolgen den Anspruch, Orte multisensual aufzunehmen und das Erlebte sprachlich zu verdichten.
Ted Green interveniert in diese Textflächen mit organisch anmutenden Aussparungen, die sich rhythmisch wiederholen und Leerstellen erzeugen, welche den Lesefluss unterbrechen. Die gesetzten Lücken wirken wie visuelle Filter: Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit treten in ein Wechselspiel, Bedeutungen verschieben sich.
Die Werkserie thematisiert die selektive Wahrnehmung des Menschen – das gleichzeitige Erfassen und Übersehen, Erinnern und Ausblenden von Erlebnissen. Durch das Zusammenspiel von Sprache und Zufall entsteht ein vielschichtiger Bildraum, der urbane Erfahrung nicht dokumentiert, sondern als fragmentarischen Prozess visualisiert.
Vera Vorneweg (*1985, Mülheim an der Ruhr) lebt als freie Künstlerin in Düsseldorf. Sie arbeitet mit Text im öffentlichen Raum und beschriftet so verschiedene Flächen wie Wände, Fassaden, Tore und Denkmäler. Ihre großflächigen Textinstallationen bewegen sich an der Schnittstelle von Literatur, visueller Kunst und Performance.
Ted Green (*1963, Hermosa Beach, Kalifornien) lebt als Maler in Düsseldorf. Er studierte an der Kunstakademie bei Prof. Markus Lüpertz. Ted Green´s aktuelle Werkgruppe „Riff Paintings“ sind gegenstandslose Bilder in einer biomorphen Formensprache, und zeichnen sich aus rhythmischen Wiederholungen abstrakter Malgesten. Sie bestehen aus übereinandergelegten Sätzen repetitiver, abstrakter Formen und Linien, und werden aus seriellen Prozessen und formalen Regeln entwickelt – ein konzeptioneller Ansatz mit malerischer Umsetzung.