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Layla Reg

Bild der Teilnehmerin Layla Reg

Exil der Seele2026 · Fotodruck auf Transparentpapier · Blattgold · 29,7 × 42 cm

Installation · Textilkunst · Malerei
19./20. September
Kunstpunkt 152

Kirchfeldstraße 69
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layla-reg.jimdosite.com
instagram.com/layla.reg
laylareg.artist@gmail.com
Tel. 0662.55 83 35

zu Gast:
Noah El Hachem · Malerei
Oleksandra Pantelidis

Layla Reg, geboren in Tunesien, ist eine multidisziplinäre Künstlerin, die zwischen kulturellen Räumen, Erinnerung und gesellschaftlichen Spannungsfeldern arbeitet. Ihre Praxis verbindet persönliche Erfahrung mit kollektiven Strukturen und untersucht Identität als etwas Fragiles, Bewegliches und Politisches. Für Layla Reg ist Kunst das Tagebuch der Seele – ein Ort, an dem das Unsagbare Form annimmt. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Körper, Material und Erinnerung und machen das Intime sichtbar, ohne es zu glätten. Dabei stehen feministische Fragen im Zentrum: Wie wird der weibliche Körper gelesen, kontrolliert oder befreit? Welche Narrative werden Frauen zugeschrieben – und welche können sie selbst schreiben? In Projekten wie My Red Thread (T) und Break Out thematisiert sie genau diese Spannungen. Der „rote Faden“ wird dabei zum Symbol für Verbindung und Bruch zugleich: zwischen Tradition und Selbstbestimmung, zwischen gesellschaftlicher Erwartung und individueller Freiheit. Break Out steht für den Versuch, aus unsichtbaren und sichtbaren Strukturen auszubrechen, die weibliche Identitäten begrenzen. Zentral in ihrem Werk ist die Idee der Katharsis – nicht als Reinigung, sondern als Konfrontation mit dem Verdrängten. Kunst wird so zu einem Raum der Transformation, in dem Schmerz, Geschichte und Widerstand in Bedeutung übergehen. Zentral in ihrem Werk ist die Idee der Katharsis – nicht als Reinigung, sondern als Konfrontation mit dem Verdrängten. Kunst wird so zu einem Raum der Transformation, in dem Schmerz, Geschichte und Widerstand in Bedeutung übergehen.