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Claudine Oliviéro

Grafik · Malerei · Objekt
21./22. September · Kunstpunkt 160
Himmelgeister Straße 107c
Atelierhaus Salzmannbau
barrierefrei erreichbar
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claudie.oliviero@gmail.com
Tel. 0172.275 03 90

Verlorener Lebensraum der Tiere des Regenwalds auf Borneo2023 · Acryl und Öl auf Leinwand · 95 x 120 cm

Zyklus „Umwelt, gestern und heute“

Der Schwerpunkt meiner Arbeit seit 2013 bezieht sich auf die Zerstörung des Regenwaldes und den Einfluss des Klimawandels auf die ganze Welt. Es geht um die Sensibilisierung und Reflexion der Menschen in Bezug auf die Natur. Wie Aristoteles geschrieben hatte: „Alle Dinge sind miteinander verbunden“.Mein erstes Triptychon beginnt mit dem Titel „Wenn die Wüste von Afrika nach Europa kommt“ Es folgen, „Verlorenes Paradies“ und „Letzte Oase in der Wüste" von 2019.

Seit der Kolonialzeit sind die Regenwälder das Symbol für eine „Grüne Hölle“. Damals wie heute stehen die Ureinwohner überall auf der Welt dem Fortschritt im Weg, da sie Land beanspruchen. Sie waren und sind in ihrer Existenz bedroht. Einige Bilder entstehen auf den Spuren von Alexander von Humboldt. 200 Jahre später werden die tropischen Regenwälder in geradezu atemberaubender Geschwindigkeit zerstört. Pro Minute werden 40 Hektar abgeholzt und damit Tiere und Pflanzenarten ausgerottet. Für die Holzbarone wächst das Gold auf den Bäumen. Ein zerstörter Urwald, Millionen von Jahren alt, ist für die Ewigkeit verloren. Ohne Wälder und durch die ansteigenden CO₂ Emissionen werden unsere Ozeane, Flüsse und Gletscher sich verändern oder verschwinden, was verheerende Auswirkungen in Form von Naturkatastrophen auf das gesamte Ökosystem haben wird.

Viele Jahre hindurch beherrschten die Themen „Erde, Luft, Wasser, Feuer und Kosmos“ meine Arbeit. Das Landschaftselement durch Impression von Wahrnehmung von Farben und Licht.

So bleibt das Licht in diesen Bildern auch immer indirekt. Nur das Licht ermöglicht das Schauen auf das Unsichtbare. Wir sehen immer eine verkehrte Welt. So benötigen wir für die und deren Erweiterung ein Hilfskonstrukt, einen Raum zwischen sichtbarer und verborgener Welt.