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Anna Nwaada Weber

Bild der Teilnehmerin Anna Nwaada Weber

Off-Key 22023 · Fine-Art-Print und Acryl auf Holz, KI-interpretiert · 15 x 20 x 2 cm

Malerei · Skulptur · Medienkunst
12./13. September
Kunstpunkt 2

Ackerstraße 15
barrierefrei erreichbar
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annanwaadaweber.com
instagram.com/anna.nwaada.weber
info@annanwaadaweber.com

zu Gast:
Martina Justus · Düsseldorf · Installation, Prägedrucke

Ich bewege mich zwischen Welten, zwischen Deutschland und Nigeria, zwischen Kunst und Physik, zwischen dem Messbaren und dem nur Fühlbaren. Aus diesem Dazwischen wächst meine Arbeit. Dort beginnen meine Fragen: Was bedeutet es zu existieren? Was formt uns? Welche Kräfte wirken auf uns, bevor wir Worte dafür haben?


Die Physik hat mich gelehrt, unter die Oberfläche zu schauen, nach Strukturen, Ursprüngen und dem Unsichtbaren. Während meiner Promotion suchte ich nach dem Higgs-Teilchen, einem Fragment des Universums, so klein, dass es fast mythisch erscheint. Wenn Wissenschaft erklären kann, warum Masse existiert, kann Kunst uns näherbringen, warum wir existieren?


In meinen Gemälden widme ich mich dem menschlichen Gesicht, einer Landschaft der Wahrnehmung, einem inneren Raum, in dem Erinnerung, Verletzlichkeit und Innenschau zusammentreffen. Die Figuren sind weniger Porträts als Resonanzen innerer Zustände.


In der Bildhauerei wird meine Arbeit körperlicher, direkter, experimenteller. Inspiriert von Joseph Beuys behandle ich Materie als etwas Lebendiges, als etwas, das Energie, Geschichte und Wandlung in sich trägt.


Mich fasziniert der Ort, an dem Wissenschaft und Spiritualität sich berühren. Meine Installationen erkunden diese Schwelle: Vertrauen wir auf Daten oder auf das Ungesehene? Oder sind beides Ausdruck derselben Sehnsucht?


Ich bin Künstlerin, Wissenschaftlerin und Suchende. Ich verwebe diese Welten, um zuzuhören, den Kräften, die uns bewegen, den Fragen, die bleiben, und den Momenten, in denen etwas in uns beginnt, Form anzunehmen.